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Alternative Stromanbieter 2017

Seit der Liberalisierung des Strommarktes haben private wie auch gewerbliche Kunden die Wahl, sich den Anbieter und das Stromprodukt selbst auszusuchen. Umweltbewusste Bürger entscheiden sich für Ökostrom, um kernenergiefrei und CO2-neutral produzierten Strom beim Waschen, Kochen, Fernsehen oder Musikhören zu nutzen und damit einen aktiven Beitrag zu einer sauberen Zukunft zu leisten und dem Klimawandel entgegen zu wirken.

Als sauberen Strom bezeichnet man den Strom, der zu mindestens 50 % aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser, Biomasse und Sonne, und zu maximal aus 50 % in effizienten, Klima schonenden Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (kurz KWK) erzeugt wurde. Seine Herkunft und auch die Zusammensetzung müssen nachvollziehbar sein.


Energie aus erneuerbaren Quellen wird in Windkraftanlagen, Wasserkraftwerken, Biomasse-Verbrennungsanlagen, Erdwärme-Energieanlagen und Solaranlagen gewonnen. Oftmals ist der saubere Strom teurer als herkömmlicher Strom, weil seine Erzeugung aufwändiger und mit hohen Kosten verbunden ist. Des Weiteren sind Anlagen, die durch Windkraft oder Sonneneinstrahlung Energie erzeugen, sehr stark von der Witterung oder der Tageszeit abhängig. Bei Windstille oder nachts erzeugen sie keinen Strom. Das macht sie teilweise leider ineffizient. Des Weiteren kann die Kraft von Wind und Sonne als solche nicht gespeichert werden, um sie an Tagen mit weniger „Ausbeute“ zu nutzen, um eine gleich bleibende Mengen Strom zu erzeugen. Solche Probleme machen den sauberen Strom ebenfalls teuer.

Wer auf der Suche nach einem günstigen Anbieter für sauberen Strom ist, sollte unbedingt im Internet eine Tarifvergleich durchführen oder sich direkt bei den Anbietern nach den Preisen erkundigen. Hilfestellung geben auch die örtlichen Verbraucherzentralen. Die Anbieter schlagen die Kosten für den größeren Aufwand, den die Produktion von sauberem Strom mit sich bringt, auf die Preise für die Endkunden. Die Spanne in den Preisen ist teilweise sehr groß. Das ist ein guter Grund dafür, ganz genau zu überprüfen, für welchen Anbieter man sich entscheidet.